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Hannover, 01.03.2018
Nummer 123 / 2018

Ingenieurskunst im Blitztempo: HannoMobil fährt autonom

Drei Studenten der Fakultät I – Elektro- und Informationstechnik nahmen Mitte Februar am internationalen Carolo-Cup der TU Braunschweig teil. In nur einem Semester stampften sie dafür ein Wettkampf-Auto aus dem Nichts, um die Hochschule Hannover (HsH) zu repräsentieren.

Vladislav Kats, Masterstudent Elektromobilität, stieß eher zufällig auf den traditionellen Wettkampf autonomen Fahrens mit Modellautos in Braunschweig. Ein solch typisches Ingenieur-Thema ohne die HsH? Für ihn schwer zu akzeptieren. Er beschloss, dort teilzunehmen und suchte sich Unterstützung bei Prof. Dr. Heiko Hepp, der vor allem auch im sehr wichtigen Feld der Finanzierung half. Zwei tatkräftige Unterstützer fand er in den Kommilitonen Claudio Werner und Janosch Rickers.

Vielleicht etwas naiv und ein bisschen ambitioniert, aber in Rekordzeit erschufen sie das „HannoMobil“, um in Braunschweig teilnehmen zu können. Als angehende Ingenieure wuchsen sie an ihren Aufgaben.

Die Aufgabe: ein Standard-Modellauto musste komplett auf das autonome Fahren umgerüstet werden. Viele Drähte, viele Sensoren, blinkende Dioden, Kameras, Leiterplatten, Steuerungen usw. wurden verbaut. Dazu wurde die Karosse rustikal, aber zweckmäßig optimiert. Natürlich muss das „Leben“ noch ins Auto, also wurden Nachtschichten eingelegt, um auch die Programmierungen der vielen Teilbereiche zu schaffen. Alles musste dann harmonisiert und aufeinander abgestimmt werden. Herausfordernde Aufgaben bis zuletzt.

In Braunschweig wird bereits zum elften Mal der Carolo-Cup ausgefahren. Gäste sind aus der gesamten Republik, der Schweiz, aus Polen und sogar aus China angereist. Hier trifft sich eine junge Elite, die Spaß hat, schwierige Aufgaben zu bewältigen. Reines Fahren auf dem Parcours reicht nicht aus. Es muss Hindernissen ausgewichen sowie auch ein kompletter Ein- und Ausparkvorgang muss geschafft werden. Rickers stellt am Rande fest: „Als zukünftiger Bachelor Mechatronik bin ich von dieser Herausforderung in der Praxis als Umsetzung der gelernten Theorie begeistert.“

Zum Schluss konnte sich das „HannoMobil“ gegen die erfahrenen Teams nicht durchsetzen, deren Algorithmen über die Zeit sehr stabil geworden sind. „Wir haben Flagge gezeigt und den olympischen Gedanken geltend gemacht.“ so Werner euphorisch und voll vom Virus des Wettbewerbs infiziert.

„Mit drei Personen und wenigen Monaten Vorlauf teilzunehmen ist machbar, mit zehn Studierenden und einem Jahr Vorbereitung wird es sicher erst richtig spannend“, fasst Kats seine wichtigste Erfahrung des Wettbewerbs zusammen. Der Grundstein ist gelegt und die drei wollen das Projekt auf jeden Fall weiter unterstützen. Sie suchen sich nun weitere Studierende aus den einschlägigen Bereichen, um neuen Anlauf aufs Treppchen zu nehmen. Nach dem Cup ist vor dem Cup!

Interesse? Dann am besten per Mail an Vladislav Kats wenden.
vladislav.katsat-zeichenhs-hannover.de

 



Kontaktadresse Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Hochschule Hannover
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
E-Mail:  oemat-zeichenhs-hannover.de
Internet: http://www.hs-hannover.de/oem


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